Kirchgemeindepartnerschaft mit Kuba OeME 2. Teil

Kirchlicher Bezirk Schwarzenburg

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Kirche in Kuba

Die katholische Kirche landete mit Kolumbus in Kuba. Mit der Sklaverei kamen die afro- amerikanischen Santeria-kulte. Sie lebten und leben  – z. T. verdeckt hinter katholischer Fassade – weiter.  Ende 19. Jh. / anfangs 20. Jh. wurden durch Missionare aus den USA  Kirchgemeinden protestantischer Prägung in Kuba gegründet. Nach und nach lösten sich diese von ihren Mutterkirchen. 1941 wurde der erste Zusammenschluss der protestantischen Kirchen gefeiert und 1947 wurde eine eigene Universität (theologisches Seminar) in Matanzas gegründet. Heute sind 25 von insgesamt 54 (!) verschiedenen protestantischen Kirchen im ökumenischen Kirchenrat vertreten. Weitere wichtige Bildungszentren sind dazu gekommen: Centro Martin Luther King und Centro cristiano de reflexion y dialogo.

1959 feierten viele Protestanten den Sieg der Revolution mit. 1961, nach der missglückten Schweinebuchtinvasion von Exilkubanern aus den USA ,  wurde Kuba streng kommunistisch und die Kirchen wurden verboten und unterdrückt. Seit den 80-er Jahren näherte sich der Staat den Kirchen wieder an, insbesondere auch darum, weil einige von ihnen das System unterstützten und vor allem grosse soziale Leistungen aufzuweisen hatten. Seit 1995 ist Religion offiziell wieder erlaubt und die Kirchen arbeiten da und dort mit dem Staat im sozialen Bereich zusammen.

Der Rat der presbyterianisch-reformierten Kirche Kubas ist schon 1996 an die reformierte Schweizer Kirche gelangt mit der Bitte um vermehrte Kontakte und Gemeindepartnerschaften. Begegnungsreisen von schweizerischen und kubanischen Theologen und Theologiestudentinnen haben stattgefunden. Daraus sind unsere Kontakte zu Remedios entstanden, einer Kirchgemeinde im ärmeren, zentralen Teil von Kuba.

Die Kontakte werden begleitet vom Departement Missionaire, dem Missionswerk der Westschweizer Kirchen, die schweizweit für Kuba zuständig sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Remedios

 

Remedios ist eine traditionelle provinzielle Kleinstadt von ca. 40000 Einwohnern ziemlich in der Mitte von Kuba, 8 km von der Nordküste entfernt. Sie ist eine der ältesten Städte Kubas, gegründet kurz nach der Eroberung durch Kolumbus. An Weihnachten beherbergt sie die Parrandas, eines der grössten Volksfeste Kubas

Die presbyterianische Kirchgemeinde besteht seit seit 1892. Sie besteht heute aus ca. 50 (!) Personen, wird von LaientheologInnen geleitet und entfaltet ein beeindruckendes kirchliches Leben. Ein Seniorenessen und Mahlzeitendienst enstand inspiriert vom Besuch angehender kubanischer Pfarrpersonen in der Schweiz 2003.                

 

Das Projekt

 

Die einsturzgefährdete Kirche wurde 1997/1998 grob renoviert. Heute ist das angrenzende Pfarrhaus/Kirchgemeindehaus einsturzgefährdet. Das Dach ist undicht und verfault immer mehr. Einige Mauern drohen zusammenzufallen. Mit eigenen Mitteln ist eine Renovation undenkbar.

Ein Architekt hat Pläne für die Renovation von Kirchgemeindehaus und Kirche erstellt. Der Pfarrhaus/ Kirchgemeindehaus- Teil enthält eine Küche, einen Essraum, einen Gemeinsachaftsraum, zwei Schlafräume ,ein Badezimmer , einen eigestürzten Raum und einen Innenhof mit Bananenbäumen.

Im hinteren Teil sollen 2 Gastzimmer entstehen. Die Unterbringung von Gästen kann zu einer wichtigen Einnahmequelle werden. Eine Uebernachtung entspricht einem kubanischen Monatslohn.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf  43000 US$. Eine Realisierung in Etappen ist 

vorgesehen.

 

 

 

Projektpartnerschaft OeME,

Sparkonto 14847.14 Raiffeisenbank Schwarzenburg

PC 30-30296-8

 

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